Unsere Geschichte
Mehr als 170 Jahre Handwerk und Handel an derselben Adresse – getragen von zwei Familien.
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1850
Die Gründung
Der Uhrmachermeister Johann Baptist Trefzger gründet in der Wehrer Hauptstraße einen Handel mit Spezereiwaren. Sein Sohn Karl-Friedrich Trefzger und danach dessen Sohn Ludwig Trefzger führen das Unternehmen weiter. Unter Ludwig Trefzger erfolgt die Spezialisierung auf die heutigen Geschäftsbereiche Augenoptik, Uhren und Schmuck.
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1918
Das Haus Hauptstraße 61
Aus der Teilung des Anwesens von Johann Baptist Trefzger entstehen die Häuser Hauptstraße 61 bis 65. Karl-Friedrich Trefzger führt das Uhrengeschäft in der Hauptstraße 61 weiter.
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1955
Paul Walz übernimmt
Uhrmachermeister Paul Walz erwirbt von Ludwig Trefzger Geschäft und Haus in der Hauptstraße 61.
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1973
Mehr Raum
Durch umfangreiche Umbauten werden die Geschäftsräume deutlich erweitert.
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1987
Ein neues Geschäftshaus
Das alte, nicht mehr zeitgemäße Gebäude weicht einem neuen, viergeschossigen Wohn- und Geschäftshaus an gleicher Stelle.
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1998
Gründung der GmbH
Das Einzelunternehmen wird in die Paul Walz GmbH umgewandelt.
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2005
Die nächste Generation
Nach Abschluss seiner Ausbildung übernimmt Augenoptikermeister Rainer Walz das Unternehmen von seinem Vater Paul Walz.
Wir danken Frau Marianne Fritz aus Wehr für die Zeichnungen unseres Geschäftshauses.
Paul Walz – ein Leben für das Uhrmacherhandwerk
1955 übernahm Paul Walz den Betrieb, den heute sein Sohn Rainer Walz weiterführt. Seine Laufbahn in Wehr begann jedoch schon viel früher: als Lehrling bei Franz Stockmar in der Todtmooser Straße.
Aus dieser Zeit stammen zwei sorgfältige Lehrlingszeichnungen: eine Hohltriebverzahnung von 1941 und ein Ankergang aus dem dritten Lehrjahr 1943 – die Grundlage jeder mechanischen Zeitmessung, bei der ein über einen Schwingkörper bewegter Anker das von der Feder angetriebene Uhrwerk hemmt.
Krönung eines langen Handwerkerlebens war 1989 die Verleihung des Goldenen Meisterbriefes für 40 aktive Berufsjahre als Meister.

Das Gesellenstück von 1946
Für Liebhaber alter Uhren eine Erinnerung aus der Gesellenzeit von Paul Walz – aus einer bewegten Zeit großer Umbrüche, in der man noch Tage und Wochen an der Reparatur einer einzigen Uhr arbeiten konnte.
Die Taschenuhr eines Wehrer Bauern, ein Erbstück aus dem späten 19. Jahrhundert, war zu Boden gefallen – und anschließend vom eisenbereiften Rad eines Pferdefuhrwerks überrollt worden. Alle Wellen waren gebrochen, das Gehäuse schwer beschädigt.
In mühevoller Kleinarbeit wurden defekte Teile neu gefertigt und das Gehäuse wiederhergestellt – die Uhr lief wieder. Zur Vervollständigung erhielt das Werk eine Schwanenhals-Feinregulierung, mit der sich die Uhr über eine kleine Schraube besonders präzise regulieren lässt.

